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Bierbrauerei Libausche Straße 12

 

 

Ehemalige Gutsbrauerei Schloss Hasenpoth Libausche Str.12 in den 1930er Jahren.
Ehemalige Gutsbrauerei Schloss Hasenpoth,
Libausche Straße 12 in den 1930er Jahren.
Ehemalige Gutsbrauerei Schloss Hasenpoth Libausche Str.12 im Jahr 2014
Ehemalige Gutsbrauerei Schloss Hasenpoth, Libausche Straße 12 im Jahr 2014
 

 

Die Brauerei auf dem Foto wurde im Jahr 1880 erbaut. Es war eine Dampfbrauerei. Im Jahr 1887 produzierte man 18000 Eimer (etwa 221400 Liter)

Bier im Werte von 16000 Rubel. Dabei wurden 500 m³ Holz, 4500 Pud Malz und 58 Pud Hopfen russischer und ausländischer Herkunft verarbeitet. Absatz fand das Bier in der Stadt und der unmittelbaren Umgebung.

Die Brauerei beschäftigte 9 Arbeiter, die täglich 12 Stunden arbeiteten und zwischen 20 und 70 Rubel monatlich verdienten. 6 Arbeiter wohnten in der Brauerei.

Vor dem Ersten Weltkrieg war hier die Dampfbrauerei "NEUMANN & WIEDNER" des Gutes Hasenpoth. 1920 kauften Alexander Wiedner und Wilhelm Schenck die Brauerei zu gleichen Teilen für 2000 Lat vom letzten Gutsherrn Lothar Grotthuß. In den 30er Jahren arbeitete neben der Brauerei "WIEDNERS & CO, HASENPOTH" im selben Haus auch eine Wollspinnerei. Die Brauerei stellte außerdem Kwass, Limonade und Fruchtsäfte her. Im Gebäude gab es 6 Produktionsräume, 2 Eislager, sowie 6 Wohnungen mit insgesamt 10 Zimmern.

Am linken Bildrand erkennt man das Haus Libausche Straße 7 (gebaut 1929, Eigentümerin Ruth Joffe).

Am 3. August 1928 erschien in Hasenpoths Wochenblatt "Lejaskurzemes Ziņas" (Niederkurländische Nachrichten) folgende Anzeige des "Russischen Erdölsyndikats": "Hiermit geben wir bekannt, dass wir in Hasenpoth, Libausche Straße 7 ein Lager mit Automaten zum Verkauf russischen Benzins 0,725 eröffnen. Anmeldung bei H. Joffe vor Ort und im Laden am Marktplatz".

Das erwähnte "Benzinlager" befand sich hinter dem damals noch im Bau befindlichen Haus von Joffe, links an der damaligen Schlossstraße in einem langgestreckten, einstöckigen Backsteingebäude.

 

 

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